Halt doch mal die Luft an

Der Atem des Lebens.

Unter Pranayama wird im Yoga meist die Atmung und die Atemtechniken verstanden. „Prana“ - die allen Lebewesen innewohnende Vital- und Lebensenergie, "Yama" - das Beherrschen.

 

Yogis sprechen vom Pranakörper; einem feinstofflichen Körper, in dessen Zusammenhang Atmung und CO2-Austausch einen Ausschnitt und einen Weg darstellen.

 

Das indogermanische „Atma“ ist mit dem Wort „Atem“ verbunden, das die Seele beschreibt. In der Atmung finden wir Zugang zu unserem Selbst.

 

Annehmen und Loslassen 

Atem und Emotionen sind verbunden: Im Schreck halten wir den Atem an und seufzen erleichtert aus, wenn die Zeit zum entspannen gekommen ist. Umgekehrt können wir durch eine bewusste Atemführung Einfluss auf unser Nervensystem und unsere Stimmungen nehmen; uns energetisieren, entspannen oder ausbalancieren.

 

Langes tiefes Atmen erhöht allg. die Lungenkapazität, vermindert das „Respiratorische Restluft-Volumen“, schafft so Raum für mehr Atem und wirkt auf das Zwerchfell, Organe und die Herz- und Atemmuskulatur. Atmung und Haltung bedingen einander -Lebensqualität pur. 

 

Yoga: Zeit zum Durchatmen

Die meisten Übungen im Kundalini Yoga sind mit einer Atemtechnik verbunden. Durch das regelmäßige Wiederholen und der Lenkung unserer Aufmerksamkeit auf den meist unbewussten Körperprozess „Atmen“ lernen wir Pranayama. Oft tritt mit dem Atem Stille und Zeit für Selbstheilung in uns ein.

 

Die bewusste Atmung und die Reflektion der eigenen Atmung kann eine tiefe Erfahrung sein, die uns im Alltag unterstützt und uns begleitet.

 

 

Wie ist deine Atmung genau JETZT?